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bei


Eine weitere Suchmöglichkeit besteht darin,
z.B. bei www.google.de das Suchwort
einzugeben und dann nach einem Leerzeichen den Zusatz site:www.cfs-aktuell.de
Sie erhalten dann alle Seiten auf cfs-aktuell.de, auf denen der gesuchte Begriff
vorkommt.
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Informationen zu
Myalgische Enzephalomyelitis/
Chronic
Fatigue Syndrom - ME/CFS |
News
25. August 2010
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Kommen Sie zur
Internationalen CFS/ME-Fachtagung des Fatigatio e.V. am 25.-26. September
2010 in Dortmund! Melden Sie sich rechtzeitig an! Mehr Informationen unter
www.fatigatio.de
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Spendenbroschüre der Lost-Voices-Stiftung jetzt online!
Bitte helfen Sie, Spender zu suchen!
"Die Gründung dieser Stiftung ist daher so
wichtig, damit auch in Deutschland Ärzte, Politiker und Betroffene
besser informiert werden, Versorgungsstrukturen aufgebaut werden und
Forschung unterstützt wird, um die Ursachen der Erkrankung
aufzuklären und Behandlungsmöglichkeiten zu finden."
Aus dem Geleitwort von Prof. Dr. med.
Carmen Scheibenbogen, Stellvertr. Leiterin Medizinische Immunologie
Charité Berlin Mitte |
Artikel
des Monats September 2010
...sind noch in Arbeit wegen
Hexenschuss...,
sorry.
Artikel des Monats August 2010
Artikel des
Monats Juli 2010
Alle
früheren Artikel des Monats finden Sie hier.
Chronic Fatigue
Syndrom/Myalgische Enzephalopathie - was ist das?
Das Chronic Fatigue
Syndrome/Myalgic Encephalopathy CFS/ME ist eine in Deutschland noch
wenig bekannte Erkrankung. In den USA wird sie auch als Chronic Fatigue
Immune Dysfunction Syndrome - CFIDS - und in Großbritannien als Myalgische
Enzephalomyelitis/Enzephalopathie - ME - bezeichnet. Die
Weltgesundheitsorganisation klassifiziert sie als neurologische Erkrankung
(ICD-10: unter G 93.3).
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Ärzte und Betroffene stehen oft vor einem
Rätsel, wenn sie mit den massiven, extrem behindernden Symptomen des CFS
konfrontiert werden. Die Patienten sind häufig so
krank, dass sie über Monate und Jahre hinweg nicht mehr arbeiten, ja manchmal
nicht einmal mehr die einfachsten Alltagsverrichtungen bewältigen können, während
gleichzeitig bei den üblichen medizinischen Untersuchungen kein Befund erhoben
werden kann.
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"Im Lexikon der
englischen Sprache findet sich kein Wort, mit dem man die fehlende
Ausdauer, den Mangel an Energie, das absolut überwältigende
Krankheitsgefühl und das Elend beschreiben könnte, von dem diese
Krankheit begleitet ist."
Charles Lapp, einer
der führenden Forscher und Kliniker auf dem Gebiet des CFS/ME
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"Der Tag, an dem ME den
blödsinnigen Namen 'Chronic Fatigue Syndrom' bekam, war ein
schlimmer Tag für die Kinder. Manche unserer Kinder können weder
sprechen noch schlucken und müssen mit einer Sonde ernährt werden.
Das ist nicht 'Erschöpfung' oder 'Müdigkeit'. Das ist die absolute
Verheerung."
Leserbrief von Jane Colby
The Young ME Sufferers Trust
veröffentlicht am 12. Mai 2008
"It was a bad day for children when ME
got called by the barmy name 'Chronic fatigue syndrome'. Some of our
children can't speak or swallow and have to be tube fed. That is so
not 'fatigue'. That is devastation." |
Dieser Widerspruch und das
fehlende Wissen um die Erkrankung sind sowohl für die Betroffenen als auch für
ihr Umfeld und ihre Ärzte kaum zu ertragen und verschärfen die ohnehin
prekäre Lage der Patienten zusätzlich.
Trotz sich
verdichtender Hinweise auf charakteristische Abweichungen im Immunsystem, dem
Energiestoffwechsel und neuroendokriner Funktionen gibt es noch
keinen allgemein anerkannten Labortest, mit dem man CFS/ME eindeutig diagnostizieren könnte, so dass man
die Diagnose auf das Vorliegen einer Reihe spezifischer Symptome stützen muss -
sowie den Ausschluss anderer Erkrankungen, die eine ähnliche Symptomatik
hervorrufen können. Die neue Kanadische Klinische Definition des CFS/ME (Kurzfassung
in deutscher Sprache hier) kann bei der Diagnosestellung eine große Hilfe darstellen.
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Die
Forschung macht hier jedoch große Fortschritte. In den USA und Großbritannien
ist man einem für CFS charakteristischen Genexpressionsprofil auf der Spur.
Schon seit vielen Jahren weisen Forschungsergebnisse auf spezifische Anomalien
im immunologischen, endokrinen und neurologischen Bereich hin, die bei anderen
Erkrankungen mit ähnlicher Symptomatik nicht auftreten.
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"Diese
Erkrankung hat mit Erschöpfung so viel zu tun wie eine Atombombe mit
einem Streichholz. Es ist eine völlig absurde Beschreibung."
Laura Hillenbrand, Autorin
des Bestsellers Seabiscuit
("This
illness is to fatigue what a nuclear bomb is to a match. It’s an
absurd mischaracterization.") |
In anderen Ländern - vor allem
im englischsprachigen Raum - ist das Wissen über diese Erkrankung schon
sehr viel verbreiteter. Die internationale Forschung läuft, auch wenn es hier
noch viele Hindernisse zu überwinden gilt. Die
amerikanischen Gesundheitsbehörden, die Centers for Disease Control and
Prevention, haben umfangreiche Informationen über CFS ins Netz gestellt. Große
Patientenverbände in den USA, in Großbritannien und in Australien vermitteln
ihren Mitgliedern nicht nur Unterstützung, sondern auch das jeweils Neueste
über Forschung und Behandlungsansätze.
Um den Wissenstransfer aus dem
Ausland zu beschleunigen, wurde diese Website im Oktober 2005 geschaffen. Sie finden hier neben
einigen grundlegenden Informationen zu Diagnose und Behandlung (FAQs
und Broschüren) hauptsächlich
ausgewählte neue Informationen aus der Forschung, zu
Behandlungsansätzen und zur der Situation der Erkrankten in anderen Ländern in
den Artikeln des Monats und in den News.
Das CFS ist keine seltene
Erkrankung. Große Prävalenzstudien aus den USA lassen vermuten, dass es auch
in Deutschland zwischen 200.000 und 300.000 Erkrankte gibt!
Bitte beachten Sie:
Grundlegende und umfassende
Informationen zum CFS erhalten Sie auf den Webseiten, die bei den weiterführenden
Links aufgelistet sind.
Wenn Sie den Verdacht haben, Sie
könnten unter einem Chronic Fatigue Syndrome leiden, gehen Sie auf jeden Fall
zum Arzt. Nur der Arzt kann eine solche Diagnose stellen, nachdem andere
Erkrankungen ausgeschlossen wurden, die mit einer ähnlichen Symptomatik
einhergehen.
Diese Website dient lediglich der
Information und kann in keinem Fall eine Diagnosestellung durch den Arzt
ersetzen. Fragen Sie Ihren Arzt, ob eines der auf dieser Website oder verlinkten
Websites aufgezählten Symptome etwas mit Ihrer Erkrankung zu tun haben kann. Beachten Sie bitte auch den
Disclaimer.
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